Saint-Germain-des-Prés – Revolutionäre und Literaten
Das 6. Arrondis sement gehört zum intellektuellen linken Ufer der Stadt. Einen Teil machen verträumte Plätze und versteckte Höfe aus, die teilweise älter als 300 Jahre sind. Manchmal trügt aber die ruhige Kulisse. Inmitten einer Passage gibt es das Wohnhaus von M. Guillotin – dem vermeintlichen Erfinder des Schafotts - zu entdecken. In unmittelbarer Nachbarschaft war ein Zentrum der revolutionären Bewegung, die nicht für alle Beteiligten erfreulich verlief.
Das Viertel Saint-Germain-des-Prés ist besonders bekannt durch den Schriftsteller und Sorbonne-Professor Jean-Paul Sartre. Bereits vor ihm liebten auch andere Persönlichkeiten das Quartier, benannt nach einer der ältesten Kirchen von Paris. Amerikanische Einwanderer wie die Geschwister Stein zog es Anfang des 20. Jahrhunderts hierher. Als Mäzene unterstützten sie Schriftsteller und Maler in Paris. Kein geringerer als Pablo Picasso gehörte beispielsweise in diesen illustren Kreis.
Plus d'après-demain, plus d'après-midi, il n'y a qu'aujourd'hui«
