Das Marais – „Gesalzene“ Paläste und koschere Speisen
Im Marais – dem ehemaligen Sumpfgelände - wird die Zeit der Musketiere wach. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde das Quartier zum „In-Viertel“ des Adels. Heute ist dieses Areal - mühsam vor dem Verfall bewahrt - komplett unter Denkmalschutz gestellt worden.
Hier wartet der „schönste“ Platz von Paris, ein bezauberndes grünes Karree, welches von ebenmäßigen Fassaden umschlossen ist. Seine Arkaden laden zum Flanieren, die Rasenflächen und Brunnen zum Verweilen ein. Berühmte Leute – Könige, Kardinäle und Dichter haben hier ihre Spuren hinterlassen.
Ausgehend von diesem Vogesenplatz erreicht man eine Vielzahl herrlicher Stadtpaläste: reich verzierte, architektonische Kleinode – die „Hôtel particuliers “. Heute beherbergen Sie keine Adeligen mehr, sondern thematisch weitreichende museale Sammlungen.
Außerdem locken noch die Wohlgerüche der Rue de Rosiers im Zentrum des jüdischen Viertels. Jüdische Einwanderer siedeln hier bereits seit dem Mittelalter. Neben den bekannten jüdischen Restaurants und Geschäften findet man im Quartier auch drei Synagogen.
ist eine Messe wert«
