Passagen – Flanierwege unter Glas
Heutzutage genießen diese Kleinode der Stadtarchitektur eine Renaissance. Die Passagen erlebten als eigenständige Städte inmitten der Stadt ihre Blüte im 19. Jahrhundert. Von diesen glasbedeckten Flaniermeilen sind heute noch ca. 20 erhalten, die zur Zeit wieder aufwendig saniert werden.
Im kleinsten Pariser Arrondisment, welches auch als Viertel der Stoffgeschäfte und Zeitungen bekannt ist, sind ebenfalls die Börse und der Stammsitz der französischen Nationalbibliothek beheimatet.
Nicht verpassen sollte man einen Spaziergang durch den arkadengesäumten Garten des Palais Royal, welches zurecht als Vorreiter der Passagen bezeichnet wird. Der ehemalige Wohnsitz des Kardinal Richelieu beherbergt heute übrigens auch das Kultusministerium.
»Die Mode beherrscht die Weiber in der Provinz,
die Pariserinnen aber beherrschen die Mode und
jede weiß, sie zu ihrem Vorteile zu formen. «
die Pariserinnen aber beherrschen die Mode und
jede weiß, sie zu ihrem Vorteile zu formen. «
Jean-Jacques Rousseau (1712-1778)
