Düsseldorfs starke Frauen

Antje Kahnt
Düsseldorfs starke Frauen
192 Seiten mit Illustrationen. Hardcover mit Schutzumschlag, € 19,99
Droste-Verlag, ISBN 978-3-7700-1577-1

 

 

Prinzessin, Pianistin, Professorin - Frauenpower made in Düsseldorf
Bemerkenswerte Lebenswege vom Mittelalter bis zur Neuzeit

 

Louise-Dumont-Straße, Kay-und-Lore-Lorentz-Platz, Mutter-Ey-Straße: Aus gutem Grund sind Straßen und Plätze in der Landeshauptstadt nach bemerkenswerten Frauen benannt, die seit über 600 Jahren mit ihren Ideen, ihren Fähigkeiten und ihrer Kreativität in und für Düsseldorf Großes bewirken: Hilla Becher, Hulda Pankok, Friederike Fliedner oder Marlies Smeets, sie alle haben eine kürzere oder längere, auf jeden Fall aber prägende Zeit in Düsseldorf verbracht. Von hier aus haben sie Kunst, Kultur, Gesellschaft und Politik erobert.

 

So hat Anna Maria Luisa de Medici gemeinsam mit ihrem Ehemann Kurfürst Jan Wellem mit dem Bau der Gemäldegalerie die Stadt Düsseldorf als Kunstmetropole etabliert. Auf diesem Boden hat Johanna Ey als Galeristin und Kunstmäzenin namhafte Künstler wie Otto Dix und Max Ernst gefördert. Der Name Louise Dumont ist untrennbar mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus verbunden. Bei ihr ging auch Luise Rainer in die Schule, die Mitte der 1930er-Jahre das Meisterstück vollbrachte, als bisher einzige Deutsche zweimal in Folge den Oscar als beste Hauptdarstellerin zu gewinnen. Clara Schumann dagegen war eine Virtuosin am Klavier, die ihre Karriere als Pianistin und Komponistin gegen den Willen ihres Mannes und trotz familiärer Doppelbelastung stets vorantrieb.

 

Das sind nur einige von insgesamt dreißig beeindruckenden Beispielen für Frauenpower aus Düsseldorf. Es sind allseits bekannte, aber auch fast vergessene Frauen. Von Anna von Kleve bis zu Gabriele Henkel – von der Prinzessin bis zur Professorin spiegeln sie die Geschichte der Landeshauptstadt.

Zurück zum Lesestoff-Überblick

Zurück zum Start

»Große Spuren haben Clara Schumann, Louise Dumont, Johanna Ey, Lore Lorentz
und viele andere Frauen in unserer Stadt hinterlassen.
Wie sie lebten und was sie bewirkten lässt sich mit großem Lesevergnügen in diesem Buch entdecken.«
Wolfgang Müller alias Knüff