Düsseldorf für Kirchgänger – Führungen in evangelischen + katholischen Innenstadtkirchen

Aus der Heimlichkeit in die Höhe: Neanderkirche - Berger Kirche - Johanneskirche

Kooperation mit der Evangelischen Kirche im Rheinland / EKIR

Die Geschichte des evangelischen Glaubens in Düsseldorf liest sich teilweise wie ein Spionageroman, seitdem mit den Pfalzgrafen die Katholiken in der Gegenreformation wieder Oberwasser bekamen. Die Anhänger der neuen Religion waren lange Zeit in den Untergrund und in die Hinterhöfe verbannt. Erst mit den preußischen Königen gelingt der Befreiungsschlag. Weshalb dann doch neue Gotteshäuser gebaut wurden und welche Besonderheiten sie innen und außen aufweisen, erzählt diese Führung. 


Gottes Werk und Teufels Beitrag - die Geschichte(n) der katholischen Altstadtkirchen

Neben der Architektur und der Entstehungsgeschichte von Kirchen und ehemaligen Klöstern stehen auch Sagen und Legenden im Mittelpunkt, die mit diesen Orten verwoben sind. Bei dieser Altstadttour erfahren Sie, wie die Lambertuskirche „wirklich“ zu ihrem schiefen Turm kam und wer die Blaue Margret ist. Außerdem hören Sie, wer die Kirche der Kreuzherren verfluchte und wie der Teufel einen Klosterbau verursachte (mit Innenbesichtigungen).

 

 


Kreuzherrenkirche – Düsseldorf ungewöhnlichstes Gotteshaus

Am Rand des mittelalterlichen Düsseldorfs entstand im 15. Jahrhundert eine Kirche für den belgischen Orden der Kreuzbrüder. Die zwei Kirchenschiffe der zweiten Kirche im alten Düsseldorf sind eine bauliche Besonderheit. Eng verbunden mit der Klosterkirche sind die bergischen Herzöge, deren Wappen sich im Deckengewölbe erhalten haben. Neben den zum Teil merkwürdigen Wappen birgt die Deckenbemalung weitere Geheimnisse.

Aber 1802 wurde die Kirche „außer Dienst“ gestellt. Lange Zeit diente die Kirche als Depot und Finanzamt weltlichen Zwecken, bevor sie entgegen dem Zeittrend nach mehreren Restaurierungen wieder als Gotteshaus geweiht wurde.

Aufgrund von Bauschäden kann die heutige Schulkirche des Ursulinengymnasiums derzeit nicht besichtigt werden. Im Herbst 2017 werden Sicherung und Restaurierung abgeschlossen, so dass in dem nicht öffentlichen Kirchenbau wieder Führungen möglich sind.

 


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»Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn!«
Jeremia 29,7