Kaiserswerther Geschichte(n) - Düsseldorfs zweite Altstadt

Kaiserswerther Panoptikum: Kaiser, Künstler und Kirchenmänner

Bei diesem Bummel durch die alten Gassen erfahren machen wir eine Zeitreise durch 1300 Jahre. Sie erfahren, wo der Kaiser badete, wenn er in der Pfalz Quartier bezog und warum des "Kaisers Insel" heute keine Insel mehr ist. Wir statten dem "Ehrenbürger der Welt" im Haus Freiheit einen Besuch ab und schauen Theodor Fliedner in seiner Diakonie über die Schulter.  Was das alles mit Albrecht Dürer zu tun hat? Das verrate ich Ihnen, wenn wir zusammen unterwegs sind.

 

Eine kleine Kostprobe gibt es hier


Verruchtes Kaiserswerth – Düsseldorfs krimineller Norden

Auf diesem bevorzugt abendlichen Rundgang durch die frühere Reichsstadt lernen Sie Kaiserswerths „dunkle Seite“ kennen. Beispielsweise wurde ein Besucher der Pfalz auf raffinierte Weise entführt, ein anderer löste gleich einen ganzen Krieg aus. Im Mittelalter hielt eine ewige Fehde zwischen dem Stadtrat und den ehrwürdigen Stiftsherren die Stadt in Atem. Außerdem erfahren Sie, was es mit dem „Großen Willkomm“ und dem geheimnisvollen Blutstein auf sich hat.

 

Im Bachem-Verlag ist dazu ein Begleitbüchlein erschienen.


Die Frauen der Kaiserinsel

Eine besondere Führung ist der „holden Weiblichkeit“ Kaiserswerths vorbehalten. Neben den berühmten Fliednerfrauen und der „Lady with the lamp“ Florence Nightingale sind auch andere Damen erinnerungswürdig. Sie hören Geschichten von adeligen Besucherinnen, berühmten Schauspielerinnen, aber auch von Frauen aus dem Volk.

 

Einige Damen habe ich in "Düsseldorfs starke Frauen" porträtiert. 


Bewohnt, bewundert, belagert – die Baugeschichte der Kaiserpfalz

Bereits vor 1000 Jahren hatten die salischen Kaiser auf Suitberts Rheininsel eine befestigte Zufluchtstelle. Kaiser Barabarossa, der dem Ort Freiheit verlieh, ließ sich eine neue, mächtige Burg am Wasser errichten. Um 1200 vollendet wird sie im 13. Jahrhundert immer wieder umkämpft, bevor sie nach der Zeit der Staufferherrschaft an Bedeutung verlor.

Um 1700 wird die Pfalz Spielball der Mächte. Nach der Belagerung im Spanischen Erbfolgestreit lässt der Düsseldorfer Kurfürst Jan Wellem die Anlage sprengen, die Kaiserswerther hamstern die Steine für den Aufbau ihrer zerstörten Stadt.

Von April bis Oktober ist heute wieder Leben in der alten Ruine, die vom Verein Kaiserpfalz Kaiserswerth e.V. betreut wird.


Wenn der Kaiser Dreimal klingelt – die Kaiserpfalz für Kinder

Ihr erfahrt, warum zu neugierige Kinder nach Köln kommen, wo der Kaiser badete, wenn er auf Besuch kam und was Ritter mit Maulwürfen zu tun haben. Bei einer Entdeckungsreise rund um die Pfalzruine spüren wir die noch ältere Burg auf, raten, wie hoch die Festung einmal war und und ergründen, wie sie gebaut und warum sie zerstört wurde.


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»Ich bin in Düsseldorf-Kaiserswerth zur Schule gegangen.
Am Rhein ... habe ich früher mit meiner Freundin Schularbeiten gemacht.
Ich hatte immer das Gefühl, dass der Fluss alle Betrübnis mit sich fortträgt.«
Margarethe von Trotta (*1942)