Kaiserswerther Geschichte(n) - Düsseldorfs zweite Altstadt

Kaiserswerther Panoptikum: Kaiser, Künstler und Kirchenmänner

Bei diesem Bummel durch die alten Gassen erfahren Sie, weshalb die alte Kaiserinsel heute keine mehr ist und wovon die Bewohner vergangener Jahrhunderte ihren Lebens-unterhalt bestritten. Außerdem schauen Sie, wer sich im Haus Freiheit die Klinke in die Hand gab. Der Rundgang stellt die Lebenswege der berühmten Bewohner und ihrer Besucher der früheren Reichsstadt in den Vordergrund.

 

 

 

 


Verruchtes Kaiserswerth – Düsseldorfs krimineller Norden

 Auf diesem bevorzugt abendlichen Rundgang durch die frühere Reichsstadt lernen Sie Kaiserswerths „dunkle Seite“ kennen. Beispielsweise wurde ein Besucher der Pfalz auf raffinierte Weise entführt, ein anderer löste gleich einen ganzen Krieg aus. Im Mittelalter hielt eine ewige Fehde zwischen dem Stadtrat und den  ehrwürdigen Stiftsherren die Stadt in Atem. Außerdem erfahren Sie, was es mit dem „Großen Willkomm“ und dem geheimnisvollen Blutstein auf sich hat.

Im Bachem-Verlag ist dazu ein Begleitbüchlein erschienen.

 


Die Frauen der Kaiserinsel

 Eine besondere Führung ist der „holden Weiblichkeit“ Kaiserswerths vorbehalten. Neben den berühmten Fliednerfrauen und der „Lady with the lamp“ Florence Nightingale sind auch andere Damen erinnerungswürdig. Sie hören Geschichten von adeligen Besucherinnen, berühmten Schauspielerinnen, aber auch von Frauen aus dem Volk.

 

 

 


Bewohnt, bewundert, belagert – die Baugeschichte der Kaiserpfalz

Bereits vor 1000 Jahren hatten die salischen Kaiser auf Suitberts Rheininsel eine befestigte Zufluchtstelle. Kaiser Barabarossa, der dem Ort Freiheit verlieh, ließ sich eine neue, mächtige Burg am Wasser errichten. Um 1200 vollendet wird sie im 13. Jahrhundert immer wieder umkämpft, bevor sie nach der  Zeit der Staufferherrschaft an Bedeutung verlor.

Um 1700 wird sie Spielball der Mächte. Nach der Belagerung im Spanischen Erbfolgestreit lässt der Düsseldorfer Kurfürst Jan Wellem die Anlage sprengen, die Kaiserswerther hamstern die Steine für den Aufbau ihrer zerstörten Stadt.

Von April bis Oktober ist heute wieder Leben in der alten Ruine, die vom Verein Kaiserpfalz Kaiserswerth e.V. betreut wird.


Wenn der Kaiser Dreimal klingelt – die Kaiserpfalz für Kinder

Ihr erfahrt, warum zu neugierige Kinder nach Köln kommen, wo der Kaiser badete, wenn er auf Besuch kam und was Ritter mit Maulwürfen zu tun haben. Bei einer Entdeckungsreise rund um die Pfalzruine spüren wir die noch ältere Burg auf, raten, wie hoch die Festung einmal war und und ergründen, wie sie gebaut und warum sie zerstört wurde.

 


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»Ich bin in Düsseldorf-Kaiserswerth zur Schule gegangen.
Am Rhein ... habe ich früher mit meiner Freundin Schularbeiten gemacht.
Ich hatte immer das Gefühl, dass der Fluss alle Betrübnis mit sich fortträgt.«
Margarethe von Trotta (*1942)