Das Museum ist jeden Tag außer Di von 9-18h geöffnet,
Mi + Fr gibt es Abendöffnungen bis 21 h.
Zu diesen "Nocturnes" ist es im Museum weniger voll, außer am ersten Freitag im Monat, denn dann ist der Museumsbesuch für alle ab 18 Uhr kostenlos.
Ticketpreise 2026:
Normalpreis 22 EUR:
- für EU-Bürger (sonst 32 EUR)
- unabhängog ob online oder vor Ort
Kostenlos:
- für EU-Bürger unter 26 Jahren oder
- mit Schwerbehindertenausweis
Die Gratis-Tickets bitte immer über die Louvre-Billetterie buchen, für die Ticketkontrolle Pässe und Nachweise nicht vergessen!
Für die Sonderausstellungen des Louvre gibt es gesonderte Tickets (kein Aufschlag). Sie berechtigen immer auch zum Besuch der Sammlungen.
Online-Buchung von Zeitfenster-Tickets
Die Tickets sind personalisiert und gewähren den Einlass ins Museum je 30min vor und nach der angegebenen Uhrzeit. Das Ticket wird erst nach der Sicherheitskontrolle hinter den Aufgängen in die Museumsflügel gescannt.
Mit den Zeitfenster-Tickets ist die Wartezeit an den Eingängen überschaubar, im Schnitt ca. 30min.
Für individuelle Besucher gibt es keine "Skip-the-line"- Tickets , die ein Umgehen der Warteschlange ermöglichen.
Bitte für die Online-Buchungen möglichst nur die offizielle Ticketsseite des Louvre nutzen: https://ticket.louvre.fr (französisch/ englisch, für deutsch hilft notfalls ein Übersetzungstool).
An Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien sind die Tickets schnell ausgebucht, besser rechtzeitig mit 1-2 Wochen Vorlauf buchen!
Über das Ticketportal von FNAC gibt es seit 2026 keine Louvre-Tickets mehr.
Nicht zu empfehlen
sind Buchungen über Get your Guide, Tiqets, Headout und ähnliche Plattformen:
- es erfolgt keine Kontrolle der Anbieter
- oft sind die Tickets überteuert und man kann keine Gratistickets buchen
- meistens erhält man anstelle des Tickets nur einen Voucher. Findet man die Kontaktperson am angebenen Treffpunkt nicht, bekommt man mit dem Voucher keinen Einlass!
- Kleingruppenführungen in deutsch entpuppen sich gern als überteuerte Sammelveranstaltungen in englisch oder französisch, manchmal auch ohne lizensierten Guide, der bestenfalls den Weg zur Mona Lisa weist, aber keine Erklärungen abgeben darf.
Hinweis:
Der Louvre warnt ausdrücklich vor Betrug auf "gespiegelten Seiten" und Portalen, vor dem Kauf bei Straßenhändlern und vor vermeintlichen "Skip-the-line-Tickets".
Die offizielle Ticketseite des Museums endet auf ".fr", nicht auf ".com", sie ist leider nicht auf deutsch übersetzt. Alle in deutsch abgefassten Ticket-Portale sind daher nicht offiziell.
Kauf vor Ort für Kurzentschlossene
Mangels Zeitslot muss man am Eingang eine gesonderte Schlange für den Sicherheitscheck benutzen und man muss mit erheblichen Wartezeiten rechnen. Erst danach gelangt man zu den Ticketschaltern unter der Pyramide.
In den Ferien sind die Kontingente oft schon vorab erschöpft und die Schalter dann geschlossen!
Deshalb ist in jedem Fall eine Onlinebuchung zu empfehlen.
Auch wenn "Skip-the-line-Tickets" für jedermann ein Märchen sind, gibt es zwei Möglichkeiten, die Warteschlange zu umgehen und über den Richelieu-Eingang direkt ins Foyer unter der Pyramide zu gelangen:
- Als Karteninhaber bestimmter Berufsausweise und als Mitglied der "Amies du Louvre" . Der Jahresbeitrag kostet 95 EUR (einzeln) oder 150 EUR (Paar), damit hat man 1 Jahr unbegrenzten Zugang ins Museum und kann immer ohne Anstehen direkt hinein.
- Mit einer Reservierung für eine Museumsführung durch einen lizensierten Guide hat man ebenfalls einen bevorzugten Zugang.
Hier eine private Führung im Louvre anfragen.
Für individuelle Besucher gibt es 3 Eingänge:
- Haupteingang an der Pyramide: Besucher werden hier nach gebuchten Zeiten in die entsprechende Schlange "sortiert", damit ist die Wartezeit auch bei großem Andrang begrenzt. Personen mit einem SBA können hier die Vorzugsschlange (blau) benutzen.
- Eingang Carrousel, zu erreichen über die Treppe dem Bogen oder über den Boutiquen-Eingang an der Rivolistraße: er wird als Geheimtipp gehandelt, man muss aber oft länger stehen als an der Pyramide, da es keine Sortierung nach Slots gibt
- Der nach Umbau frisch wiedereröffnete Eingang an der Porte de Lion: keine Wartezeit, aber sehr abgelegen neben der Ècole du Louvre.
Die Sammlungen des größten Museums der Welt reichen von der Antike bis zum 19. Jahrhundert.
Um alles zu sehen, bräuchte man Wochen. Die meisten Besucher bleiben ca. 3 Stunden.
Highlight-Führungen dauern ca. 2 Stunden und beschränken sich meist auf den Kern von Denon- und Sully-Flügel, wo sich die Mona Lisa, die Nike von Samothrake und die Venus von Milo befinden.
Mit mehr Zeit lohnt es aber auch, einen Blick auf die islamische Kunst oder in den mittelalterlichen Louvre zu werfen. Im Richelieuflügel mit der Rubensgalerie und den opulenten Appartements der Napoleon III.-Ära ist man in manchen Sälen sogar ganz allein.
An den Infoschaltern unter der Pyramide gibt es Orientierungspläne - auch in deutsch. Im Sommer sind die Pläne auch gut als Fächer geeignet.
Zuvor geschaut, welche Abteilung und welche Kunstwerke besonders interessieren, behält man eher den Kurs in den verwinkelten Gängen und wird von der Fülle an Kunstschätzen weniger erschlagen. In jedem Fall ist es sinnvoll, einen Audioguide zu mieten oder sich von einem Experten zu den versteckten Schätzen des Louvre führen zu lassen.
Ab 2026 gelten neue Bedingungen für die Führungen, buchbar nur mit einem Profi-Konto:
- Private Führungen / Kleingruppen:
1-6 Personen
20 EUR Reservierung (max 48h vorab) +
28 EUR pro Person (0 EUR <26 J.) für Skip-the-Line-Tickets ohne Wartezeit an der Richelieu-Passage
- Große Gruppen / Reisegruppen:
7-20 Personen
90 EUR Reservierung (max 48h vorab) +
28 EUR pro Person (0 EUR <26 J.) für Skip-the-Line-Tickets ohne Wartezeit an der Richelieu-Passage
Bei Schulklassen gelten gesonderte Bedingungen.
Wenn Sie an einer persönlichen Führung durch den Louvre auf deutsch interessiert sind, buche ich gern die entsprechenden Tickets über meinen Profi-Konto für Sie, sofern verfügbar.
Hier eine individuelle Louvre-Führung anfragen.
Im Louvre gibt es praktisch keinen Mobilnetz-Empfang. Man kann sich aber kostenlos ins W-LAN des Museums einwählen und dann über Messenger-Dienste chatten oder telefonieren!
Den schnellsten Weg, um sich wiederzufinden, weiß das Museumspersonal.
Jacken oder Tagesrucksäcke, aber auch Getränke in Plastikflaschen sind kein Problem.
Unnötiger Balast ist jedoch in den kostenlosen Schließfächern im Foyer vor den leidigen Taschendieben in den Sälen sicher (mit Zahlencode). Für Unerlässliches wie Wasserflasche oder Powerbank empfiehlt sich ein Stoffbeutel.
Taschenmesser (auch kleine), Nagelsets, Deosprays, Glasflaschen und große Taschen oder Koffer kommen nicht durch den Sicherheitscheck,
Hunde in der Handtasche und Torten normalerweise auch nicht - ich habe aber beides schon gesehen.
Darf ich fotografieren?
Für private Zwecke selbstverständlich, aber ohne Blitz und Selfiestick. Vor der Mona Lisa gibt es extra eine Foto-Zone. In der Schlange davor übersieht man jedoch schnell das größte und vor allem viel spannendere Kunstwerk des Louvre.
»Wie oft ist die Mona Lisa schon kopiert worden.
Und trotzdem stehen die Leute nach wie vor Schlange, um sich das Original anzusehen.«
Louis Armstrong (1900-1971)